Archiv · Deutsch · Fiktion
Juni 2026
Das lauteste Feld braucht noch Wasser
Sofia Almeida liest City Sounds am Champ du Glacis als Designfrage aus Musik, Hitze, Wasser, Bechern, Toren und dem Timing einer Menge.
Ein Funke ist auch ein Straßenproblem
Dmitri Andreou liest Luxemburgs Waldbrandhinweise als kleine städtische Disziplin für heiße, trockene Tage: Kippen, Feuer, Grillplätze und freie Zufahrten.
Ein Fest ist auch ein Routenplan
Benoît Thill liest Luxemburgs Nationalfeiertagsplan über Hitze, Brunnen, P+R-Wege und die praktische Choreografie zweier öffentlicher Tage.
Eine Bühne wird nützlich, bevor jemand gewinnt
Iryna Bondar liest Youth & Groove im Schluechthaus als städtischen Proberaum für junge Sänger, Tänzer, Workshops und Informationsstände.
Eine Stadt misst sich auch daran, wo Wasser wartet
Aïcha Touré folgt Luxemburgs öffentlichen Trinkwasserbrunnen und liest kostenloses Wasser als leise Sommerinfrastruktur.
Plakate erinnern den Klang, bevor er beginnt
Ein Nachtarbeiter aus Hollerich besucht WAYS TO /session 2 und liest Albumcover, Plakate und Merch als leise Infrastruktur einer Musikszene.
Drei kleine Mietverträge verlängern die Straße
Ein Bewohner der Gare liest Luxemburgs neue Pop-up-Stores als Test dafür, wie leere Schaufenster Licht, Risiko und Gehzeit in eine Straße zurückbringen.
Nach dem Vorhang bewegt sich das Foyer weiter
Ein Beobachter aus Belair verlässt Ensemble blanContact im Grand Théâtre und sieht, wie ein Tanzabend die Stadt wortlos lesen lässt.
Die Stadt lernt ihr Lied zu Fuß
Eine Mutter aus Cents folgt der Fête de la Musique über Luxemburgs Plätze und hört, wie ein kostenloses Festival Gehen in Zuhören verwandelt.
Die Bühne hält die Tür offen
Eine Krankenschwester aus Weimerskirch sieht, wie die Inclusion-Gala das Cercle Cité zu einer Probe für barrierefreie Kultur macht.
Hundert Jahre im Busdepot
Eine Verkehrsblickerin aus Limpertsberg besucht das AVL-Jubiläum zwischen Depotgeschichte und elektrischer Zukunft.
Der alte Schlachthof probiert sieben Stimmen
Ein Gastgeber aus Hollerich beobachtet, wie das Schluechthaus seine Zukunft mit Hardcore, Pizza, Chor, stiller Lektüre und Straßenkunst testet.